Espresso

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«Espresso» informiert kritisch, kontrovers und hintergründig, aber auch tagesaktuell und unterhaltend über alle Themen, die KonsumentInnen beschäftigen oder betreffen. Komplexe Zusammenhänge und Fakten sind verständlich, publikumsnah und pfiffig aufbereitet. «Espresso» deckt auf, setzt Fakten in Relationen, misst (Werbe-) Versprechungen der Anbieter an der Realität und vergleicht Produkte oder Dienstleistungen. «Espresso» hinterfragt Anliegen und Aussagen von Wirtschaft, Behörden oder Berufsverbänden genauso wie jene von Konsumentenorganisationen.
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Episoder

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Reiswaffeln im Test: Grosse Unterschiede bei Schadstoffen

11 sep. 2026
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Mieter schlägt Nachmieter per Whatsapp vor: Ist das gültig?

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei dringende Rechtsfragen aus dem Schweizer Alltag behandelt. Zuerst geht es um die Problematik bei der vorzeitigen Wohnungskündigung: Ein Mieter steht vor der Herausforderung, die Miete für einen Monat doppelt zu zahlen, obwohl er mehrere potenzielle Nachmieter vorgeschlagen hat, da die Kommunikation per WhatsApp rechtlich schwer als Beweis gilt. Anschliessend thematisiert die Sendung die unzulässige Praxis bei der Zeiterfassung von kranken Angestellten. Es wird beleuchtet, warum elektronische Systeme, die Teilzeitbeschäftigte bei Krankheit in Minusstunden rutschen lassen, gegen das Arbeitsrecht verstossen und welche rechtliche Handhabe Arbeitnehmende in solchen Situationen haben.

10 sep. 2026
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«Haarsträubende» Vertragsklausel bei Gastro-König Péclard

Im Fokus dieser Episode des Konsumentenmagazins «Espresso» stehen umstrittene Klauseln in den Arbeitsverträgen des Zürcher Gastrounternehmers Michel Becklar. Ein ehemaliger Angestellter und der Arbeitsrechtsexperte Roger Rudolph kritisieren die Vorgabe, dass Arztzeugnisse im Krankheitsfall primär von der Ex-Frau des Arbeitgebers, einer Fachärztin für ästertische Medizin, bestätigt werden müssen. Zudem wird ein automatischer Lohnabzug von 14 Franken pro Arbeitstag für die Verpflegung thematisiert, den der Rechtsprofessor als unzulässig einstuft. Der Gastronom Michel Becklar stellt sich im Studio zur Diskussion und verteidigt seine Praxis mit Verweis auf eine Reduktion der Krankheitsfälle um 70 Prozent sowie auf branchenübliche Regelungen. Das Gespräch beleuchtet die rechtlichen Grenzen zwischen unternehmerischer Freiheit und den Arbeitnehmerrechten gemäss Obligationenrecht (OR) und dem Gesamtarbeitsvertrag der Gastronomie (L-GAV).

09 sep. 2026
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Vorsorgegeld: Milliarden sind vergessen und verloren

In dieser Episode von SRF 1 Espresso werden zwei gesellschaftlich relevante Themen behandelt. Zuerst geht es um das Problem vergessener Pensionskassengelder in der Schweiz, bei denen rund sieben Milliarden Franken auf fast einer Million Konten liegen. Anhand eines Einzelschicksals wird erläutert, wie durch fehlende Adressdaten Gelder verjähren können und wie man mithilfe der Zentralstelle aktiv nach eigenen Ansprüchen suchen kann. Anschliessend widmet sich die Sendung der Stiftung «Drei Punkte» in Luzern. Es wird aufgezeigt, wie die Organisation Jugendlichen, die den Anschluss an die Arbeitswelt verloren haben, durch praktische Angebote in Werkstätten und Küchen hilft. Dabei wird auch die zunehmende Bedeutung psychotherapeutischer Unterstützung innerhalb der Stiftung thematisiert, um auf die steigenden psychischen Belastungen der jungen Erwachsenen zu reagieren.

08 sep. 2026
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Der umstrittene Hype um Lithium als Nahrungsergänzung

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei sehr unterschiedliche Themen behandelt. Zuerst wird der aktuelle Lithium-Hype untersucht, bei dem Menschen vermehrt Lithium-Orotat als Nahrungsergänzungsmittel aus den USA importieren, um die Stimmung zu verbessern oder Demenz vorzubeugen. Die Redaktion beleuchtet dabei die medizinischen Unterschiede zwischen hochdosiertem Lithiumcarbonat und niedrig dosierten Supplementen sowie die fehlende Zulassung in der Schweiz und der EU aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Belegbarkeit. Im zweiten Teil geht es um die Logik hinter den Wanderzeiten auf Schweizer Wegweisern. Es wird erklärt, warum in der Schweiz Zeitangaben statt Kilometerdistanzen verwendet werden, wie diese Zeiten durch mathematische Formeln basierend auf Distanz und Höhenmetern berechnet werden und warum ältere Tafeln in Regionen wie Graubünden noch nach veralteten Methoden existieren könnten.

07 sep. 2026